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K R A N K E N H A U S M A G A Z I N 2 0 1 7

B A D H OMB U R G

U S I N G E N

K Ö N I G S T E I N

Das Leistungsspektrum umfasst Erkrankungen aus dem gesam-

ten Spektrum der Inneren Medizin. Die Behandlungsschwer-

punkte liegen dabei auf den Fachgebieten Kardiologie, Angiolo-

gie, internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin.

Kardiologie

Ein Schwerpunkt der Medizinischen Klinik I sind die Diagnostik

und Therapie von Erkrankungen des Herzens (Kardiologie). Spe-

zialisiert ist die Abteilung auf die Behandlung typischer Krank-

heitsbilder wie:

koronare Herzkrankheit (KHK)

Herzinfarkt (unser Herzkatheterlabor ist Interventionszentrum

des Herzinfarktnetz Taunus)

akute Koronarsyndrome (zertifizierte Chest Pain Unit,

Brustschmerz-Ambulanz)

Herzschwäche (spezialärztliche Herzinsuffizienz-Ambulanz

nach § 116b)

Erkrankungen der Herzklappen

Herzrhythmusstörungen

Bluthochdruck

Synkopen (plötzliche Bewusstlosigkeit)

Herzkatheterlabor mit 24-Stunden-Rufbereitschaft

Wenn es ums Herz geht, treibt alle Menschen die gleiche Sorge

um: Jeder will sich optimal versorgt wissen. Dies gilt insbesonde-

re für den Notfall.

Zur Behandlung von Herzinfarkt und akuten Herzerkrankungen

steht im Herzkatheterlabor ein erfahrenes Team aus Ärzten und

Pflegenden zur Verfügung – rund um die Uhr, an 365 Tagen im

Jahr. So kann im Falle eines akuten Herzinfarktes jederzeit eine

sofortige Herzkatheteruntersuchung und die Wiedereröffnung

des verschlossenen Herzkranzgefäßes mittels Ballon und Stent

(Gefäßstütze) vorgenommen werden.

Invasive und interventionelle Kardiologie

Koronarangiographie (Herzkatheteruntersuchung; ambulant

und stationär)

Rechtsherzkatheteruntersuchungen

Druckdrahtmessung (FFR) zur Beurteilung der Relevanz einer

Stenose

interventionelle Kathetertherapie (Ballondilatation, Stentim-

plantation) der Herzkranzgefäße

intraaortale Ballongegenpulsation (IABP), katheterbasierte

Kreislaufunterstützungssysteme (z. B. Impella)

interventioneller Verschluss von Defekten der Vorhofscheide-

wand (Vorhofseptumdefekt, persistierendes Foramen ovale)

interventioneller Verschluss des Vorhofohrs (Schutz vor

Schlaganfällen bei Vorhofflimmern)

Ambulante Herzkatheteruntersuchung

Eine Vielzahl invasiver diagnostischer und therapeutischer Maß-

nahmen lässt sich heute ambulant durchführen. Der Patient ver-

bleibt in seinem häuslichen Umfeld. Typische ambulant durchge-

führte diagnostische und therapeutische Maßnahmen sind

Koronarangiographien, Kardioversionen und transösophageale

Echokardiographien (TEE).

Nichtinvasive kardiologische Bildgebung

Die nichtinvasive kardiologische Bildgebung hat sich in den letz-

ten Jahren rasant weiterentwickelt. Zu den nichtinvasiven bildge-

benden Techniken in der Kardiologie zählen die (3D)-Echo-

kardiographie, die Magnetresonanztomographie und die

Computertomographie. Durch diese Verfahren können die

Struktur und Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen

beurteilt und die Herzkranzgefäße (Koronararterien) dargestellt

werden. Der Vorteil liegt in der geringen Belastung des Patienten

und der Möglichkeit der ambulanten Untersuchung.

In der Medizinischen Klinik I werden

Herz-Kreislauferkrankungen nach ständig

aktualisiertem Wissen, mit neuen, pati-

entenschonenden Verfahren unter Nut-

zung einer modernen medizintechnischen

Ausstattung von kompetenten Ärzten

behandelt. Rund um die Uhr. Vor Ort. Im

Krankenhaus Ihrer Stadt.

LEITUNG

Chefarzt Prof. Dr. Hans Hölschermann

Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie und Notfallmedizin

SEKRETARIAT

Tel.: 06172 / 14-25 55

Fax: 06712 / 14-10 25 55

hans.hoelschermann@hochtaunus-kliniken.de www.kardiologie-badhomburg.de

Medizinische Klinik I

Klinik für Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie und Internistische Intensivmedizin

Standort Bad Homburg

Medizinische Klinik I

Fachbereich