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K R A N K E N H A U S M A G A Z I N 2 0 1 7

B A D H OMB U R G

U S I N G E N

K Ö N I G S T E I N

Gute Behandlungsergebnisse setzen neben handwerklicher Ex-

pertise eine sorgfältige Diagnostik vor einem Eingriff, eine auf die

Grund- und Begleiterkrankungen abgestimmte Nachbehandlung

und die Sicherstellung einer angemessenen Überleitung in die

häusliche Umgebung voraus. Die in hervorragender Weise einge-

spielte Zusammenarbeit mit den anderen am Haus etablierten

Fachabteilungen, der Krankengymnastik und den sozialen Diens-

ten ermöglicht einen solchen Ablauf, in dem menschliche Zu-

wendung und Transparenz gleichberechtigt neben einem hohen

medizinischen Behandlungsstandard stehen.

Unsere hohe Behandlungsqualität lassen wir durch externe Be-

gutachtung regelmäßig überprüfen, was sich in der Zertifizie-

rung des Gesamthauses nach DIN EN IS0 9001:2008 sowie der

Rezertifizierung des interdisziplinären Darmkrebszentrums nie-

derschlägt.

Behandlungsschwerpunkte

Die onkologische Chirurgie umfasst die chirurgische Behandlung

bösartiger Erkrankungen des gesamten Verdauungstrakts, der

Hormondrüsen sowie der Weichteile. Viele dieser Erkrankungen

werden nicht mehr allein chirurgisch behandelt, sondern in en-

ger Zusammenarbeit und Planung der Behandlung kombinierten

Therapiestrategien unterzogen. Alle Patienten mit bösartigen

Erkrankungen werden in einer gemeinsamen wöchentlichen

Konferenz mit unseren Kooperationspartnern (Chirurgen, Inter-

nisten, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen) bespro-

chen und es wird ein individuelles, leitliniengerechtes Therapie-

konzept erstellt. Bei Tumorerkrankungen des Dick- und Enddarms

erfolgt aufgrund unserer Spezialisierung auf die minimal-invasive

Chirurgie (laparoskopische Chirurgie, „Schlüssellochmethode“)

in einem im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohen Pro-

zentsatz die Tumorentfernung auf dem für den Patienten scho-

nenden und dennoch kompromisslos radikalen Weg der Bauch-

spiegelung, wobei beim Enddarmkrebs in unserem Haus die Rate

an Operationen unter Erhalt des Schließmuskelapparats kontinu-

ierlich gesteigert wird.

Bösartige Erkrankungen von Speiseröhre und Magen sowie von

Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse sind gleichfalls fes-

ter Bestandteil unseres Spektrums.

Als Zentrum für minimal-invasive Chirurgie spielt die schonende

Schlüssellochchirurgie auch bei einer Vielzahl anderer Krank-

heitsbilder eine wesentliche Rolle. Die Entfernung von Gallenbla-

se und Blinddarm, die Behandlung des Sodbrennens (Refluxöso-

phagitis) und auch umschriebene Magentumore und Leberzysten

sowie in hoher Zahl Teilentfernungen des Dickdarms bei Entzün-

dungen (Divertikulitis) erfolgen in über 90 % über eine Bauch-

spiegelung ohne großen Leibschnitt.

Moderne Chirurgie unterliegt durch

den technischen und medizinischen

Fortschritt einem raschen und stetigen

Wandel, dem wir durch das angebotene

breite Spektrum an Therapieverfahren

und die Einführung neuer Behandlungs-

methoden Rechnung tragen.

LEITUNG

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Dr. Jörg Höer

SEKRETARIAT

Tel.: 06172 / 14-26 00

Fax: 06172 / 14-10 26 00

joerg.hoeer@hochtaunus-kliniken.de www.allgemeinchirurgie-bad-homburg.de

Klinik für Allgemein- und

Viszeralchirurgie / Zentrum für

minimal-invasive Chirurgie

Standort Bad Homburg

Chirurgische Klinik I

Fachbereich